Viele Faktoren statt Schwarz-Weiß: SR-Lehrabend widmet sich dem Thema Handspiel

Am vergangenen Freitag nahmen 70 Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter nahmen am SR-Lehrabend im Landgasthof Scheit in Niederwillingen teil. Der Saal war dabei bis auf den letzten Stuhl besetzt. Neben thematischen Inhalten wurde zudem Andreas Möller anlässlich seines 65.Geburtstages gewürdigt.

Lehrwart Konrad Götze referierte zum Thema „Handspiel“ gemäß Regel 12 des DFB-Regelwerks. Im Mittelpunkt stand dabei die Erkenntnis, dass Handspielentscheidungen im Fußball oftmals wie klare Schwarz-Weiß-Regelungen wirken, dass in der Praxis jedoch viele Faktoren berücksichtigt werden müssen und zahlreiche Grauzonen entstehen. Entsprechend wurden sowohl die grundlegende Unterscheidung zwischen strafbaren und nicht strafbaren Handspielvergehen, als auch aktuelle Regelauslegungen ausführlich behandelt.

Zudem wurden prominente Spielszenen aus dem Profibereich analysiert, unter anderem die Handspielsituationen aus den Begegnungen Bayern München gegen Paris Saint-Germain mit Alphonso Davies und Nuno Mendes, sowie Augsburg gegen Heidenheim rund um Schlotterbeck.

Darüber hinaus informierte KSO Paul Hegenbarth über aktuelle Themen aus dem Schiedsrichterwesen. Gemeinsam mit ÖMI Marius Schaarschmidt ehrte er zudem Andreas Möller im Namen des KSA anlässlich dessen 65. Geburtstages. Neben einer kurzen Rede und der Übergabe kleiner Präsente wurde „Action-Möller“ außerdem aus dem Kreis der Schiedsrichter geehrt.

Zum Abschluss richtete auch der SR-Rat noch einige Worte an die Anwesenden und wertete aktuelle Themen aus.

Nach rund 90 Minuten wurde der letzte Lehrabend in dieser Saison beendet. Nach dem offiziellen Part wurde die Örtlichkeit weiterhin genutzt, um ein paar Gespräche und Kaltgetränke zu genießen.

Ein besonderer Dank gilt dem Landgasthof Scheit für die Bereitstellung der Örtlichkeit, sowie für die Verpflegung während des Lehrabends.

Mittelthüringen im Landespokalfinale

Konrad Götze, Schiedsrichter aus Mittelthüringen, ist Teil des Schiedsrichtergespanns im Landespokalfinale des TFV. Was er darüber denkt und wie er sich vorbereitet:

Konrad, wir führen heute dieses Interview nicht ohne Grund: Wann und wo hast du davon erfahren, dass du als Schiedsrichter-Assistent (SRA) beim Pokalfinale in Thüringen zwischen dem FC Carl-Zeiss Jena und dem ZFC Meuselwitz dabei bist?

Konrad Götze (KG): Ich habe eines Abends einen Anruf vom SR-Ansetzer des TFV erhalten, welcher mir diese erfreuliche Nachricht überbrachte.

Wie hat sich diese Ansetzung für dich im ersten Moment angefühlt?

KG: Ganz ehrlich? Mega. Es ist die größte Auszeichnung für uns Schiedsrichter in Thüringen und ich bin unfassbar Dankbar für diese Anerkennung. Vor allem, weil es mit Johannes und Paul ist. Wir machen nicht das erste Spiel zusammen und es ist etwas Besonderes.

Das Spiel beginnt im Rahmen des Finaltags der Amateure 2026 bereits um 11:30 Uhr. Wie beeinflusst das deine Routine vor dem Spiel?

KG: Ich muss mir den Wecker stellen, aber ansonsten beeinflusst es mich tatsächlich nicht weiter. Es sind die gleichen Abläufe, zumindest bei der Anreise. Vor Ort wird es dann natürlich anders ablaufen als zu „normalen“ Spielen. Entsprechend Zeit und Vorbereitung sind für die Abläufe im Stadion dann enorm wichtig, um die gewohnten Routinen und den Fokus beizubehalten.

Dieses und die weiteren Finals werden Deutschlandweit übertragen. Zeitgleich mit Thüringen starten sechs weitere Landespokalfinals, wie bspw. Berlin und Brandenburg. Macht dich dieser Gedanken nervös oder spornt er dich an?

KG: Während meiner Zeit als Oberliga-SR und Regionalliga-Assistent hatte ich schon die ein oder andere Erfahrung mit Live-Spielen im TV, daher ist es keine Nervosität, aber die Vorfreude ist natürlich da. Eine gewisse Anspannung gehört zwangsläufig auch dazu, aber die gehört auch zu jedem anderen Spiel. Ich mache aber auch keinen Hehl daraus, dass ein Pokalfinale für jeden Schiedsrichter ein Highlight ist.

Ändert sich dadurch vielleicht etwas Simples in deiner Vorbereitung, bspw. das Trainieren von Fahnenzeichen oder ein Friseurbesuch?

KG: Es gibt mehr Videomaterial von beiden Mannschaften, was natürlich in der Vorbereitung hilft. Eine sehr gute und intensive Vorbereitung auf das Spiel ist die Basis, welche in kniffligen Situationen helfen kann, beispielsweise bei Mustern in der schnellen Gegenbewegung.

Worauf wird sich am Samstag besonders dein Fokus richten?

KG: Der Fokus liegt wie immer auf der Klarheit der Entscheidungen. Ziel für uns ist es souverän, das Finale zu leiten und unserer Aufgabe gerecht zu werden.

Mit deiner Ansetzung bist du der erste Schiedsrichter aus Mittelthüringen, der an einem Landespokalfinale beteiligt ist. Welches Signal sendet das aus deiner Sicht?

KG: Sehr gute Frage. Eine Antwort darauf fällt mir spontan gar nicht so schnell ein. Vielleicht hilft es unseren jungen Schiedsrichtern im Kreis dranzubleiben und die Möglichkeiten, welche sich künftig bieten, zu nutzen. Dazu gehört aber viel Eigeninitiative und auch mal die ein oder andere negative Erfahrung.

Wie sieht dein Wunschszenario nach dem Abpfiff aus?

KG: Dass keiner über uns spricht und wir mit Freunden und Familie den Abend genießen können.

Danke für die Eindrücke und viel Erfolg!

Fördergruppe schnuppert Regionalligaluft

Am vergangenen Samstag traf sich die Schiedsrichter-Fördergruppe Mittelthüringens zum abschließenden Lehrgang der Saison. Das Highlight der Veranstaltung war dabei die Spielbeobachtung am Nachmittag. Außerdem bekamen vier neue Talente die Chance, mit teilzunehmen.

Zunächst startete Alex Schindler (Verantwortlicher FG) den Lehrgang im Mehrzweckraum der Schulsporthalle Bad Berkas. Die Gruppe verstärkte sich mit Fynn Schroth, Maddox Rosner, Paul Sahner und Niklas Klippstein. Alle vier haben sich in der Nachwuchsgruppe und bei Spielbeobachtungen angeboten und wollen nun die nächsten Schritte gehen. Zuallererst stand der obligatorische Regeltest auf dem Plan. Danach brachten die Teilnehmer eigene Videos aus Amateurklassen mit und werteten diese in Gruppenarbeiten intensiv aus.

Nach dem Mittag wurden die Beobachtungen der noch laufenden Saison individuell ausgewertet und Ziele für die Zukunft festgehalten. Eine solche Beobachtung ist bestenfalls keine bloße Punktzahl, sondern eine ausführliche Analyse des IST-Zustandes der jungen Unparteiischen. Alle Schiedsrichter der Gruppe haben dabei Schnittmengen in den Auswertungsbögen erkannt und sich gegenseitig Tipps im Umgang in den einzelnen Rubriken gegeben. Es folgten die Anweisungen für den Saisonendspurt und er Ausblick in das neue Spieljahr 26/27.

Im Anschluss ging es zum nahegelegenen Ilmtalstadion. Dort beobachtete die Gruppe das Landesklassenspiel zwischen Bad Berka und Bad Lobenstein mit dem Schiedsrichter-Gespann im Mittelpunkt. Dieses bestand aus dem Regionalliga-Referee Paul Drößler und seinen Assistenten Carlo Backhaus und Jörg Tischer. Während der 90 Minuten konnten sich die Zusehenden ein Bild von der Gesamtleistung der Unparteiischen machen. Anschließend erfolgte ein gemeinsames Auswertungsgespräch in der Schiedsrichterkabine. Die Fördergruppe löcherte das Gespann nicht nur mit Fragen zum Spiel, sondern auch zum Alltag von Paul in der Regionalliga Nordost. „Wie unterscheidet sich die Vorbereitung?“, „Gibt es große Unterschiede im Spiel- und Pfiff-Stil?, waren dabei nur zwei von vielen. In diesem Zug gab Paul auch viele Tipps für eine Spielleitung auf Landes- bzw. Kreisebene. An dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön an das Schiedsrichtergespann für diese interessanten Einblicke!

Nach der Umstrukturierung der Unparteiischen-Förderung mit Beginn der Saison, blickt Alex als Verantwortlicher zufrieden auf die Spielzeit zurück: „Es kommen viele junge, aufstrebende Talente nach, die nur auf ihre Chance warten. Die gemeinsame Arbeit mit der Nachwuchsgruppe trägt nun die ersten Früchte.“

Das aktuelle Bild hat keinen Alternativtext. Der Dateiname ist: IMG_4536-scaled.png

4 Endrunden zur HKM am Wochenende

nachdem die ältesten Nachwuchskicker am vergangenen Wochenendes den Auftakt zu den Finalrunden des KFA Mittelthüringen gebildet hatten, werden am kommenden Wochenende, den 31. 01.2026/ 01.02.2026 die nächsten Hallenkreismeister der Saison 2025/2026 ausgespielt.

Ein interessanter Hallenfußballtag steht am Samstag in der Halle am Sportpark in Apolda an. Hier ermitteln die C-Junioren und die Männer ihren neuen Hallenkreismeister.

Los geht’s ab 09:00 Uhr mit dem Turnier der C-Junioren, wo sich der FSV Martinroda, VfB Oberweimar 1., SV BW Schmiedehausen, SV Germania Ilmenau, FSV GW Blankenhain sowie der Mannschaften SG FC Saalfeld 2. in 6 Vorrunden und 3 Zwischenrunden für dieses Finale qualifiziert haben.

Im Anschluss findet der eigentliche Höhepunkt der HKM, das Finalturnier der Männer statt, welches 13:30 Uhr ebenfalls in Apolda angepfiffen wird. Hierfür haben sich acht Mannschaften in 12 Vor- und Hauptrunden qualifiziert, die da lauten: SSV BG Mellingen 1., SV 70 Tonndorf (Titelverteidiger), Spfd. Elxleben, SV Stahl Unterwellenborn 1., SV Fortuna Großschwabhausen, FSV GW Blankenhain, FC Empor Weimar 1. sowie der SV Stahl Unterwellenborn 2.

In der Schulsporthalle Bad Berka werden am Sonntag, dem 01.02.2026 mit den E- und D-Junioren die jüngsten Hallenmeister ermittelt.
So starten die E-Junioren um 09:00 Uhr mit ihrem Finalturnier. Qualifiziert haben sich nach 19 Vorrunden und Zwischenrunden folgende acht Teams:
SC 1903 Weimar 1., TSV Magdala, FSV GW Blankenhain 1., SG Traktor Teichel, VfB Oberweimar 1., SV Eintracht Wickerstedt, FC Saalfeld 1. und der FSV BW 90 Stadtilm.

Im Anschluss ermitteln ab 13:30 Uhr die D-Junioren Ihren neuen Hallenkreismeister. Hierfür haben sich ebenfalls 8 Mannschaften in 15 Vor- und Zwischenrunden qualifiziert:
SV Fortuna Großschwabhausen, VfB Apolda, SV Eintracht Wickerstedt, FSV Martinroda 2., TSV Langewiesen 1., SG FV Niederzimmern 1., SV Fortuna Griesheim sowie der FC Saalfeld 2.

Freuen wir uns über interessante vor allem aber faire Finalturniere.

Nachwuchsgruppe der Schiedsrichter tagt in Bad Blankenburg

Wie berechne ich die Fahrtkosten, wenn ich mit dem Moped fahre?

Solche und auch weitere Fragen wurden am vergangenen Totensonntag, an dem der gesamte Spielbetrieb ruhte, in der Landessportschule Bad Blankenburg heiß diskutiert. Der Kreisschiedsrichterausschuss (KSA) im KFA Mittelthüringen hatte alldiejenigen eingeladen, die in den letzten zwei Jahren ihre Schiedsrichterausbildung absolviert haben. Die meisten von ihnen hatten ihre ersten Spiele bereits, einige waren sogar schon im Herrenfußball als Schiedsrichterassistent an der Linie unterwegs.
Im Nachwuchslehrgang unter der Leitung von Jan Vogt galt es, den Schiedsrichternachwuchs an die Hand zu nehmen und alltägliche Fragen – wie beispielsweise die der Fahrtkosten – zu klären.
So mangelte es nicht an Themen, welche jungen/neuen Schiedsrichtern in der Praxis auffallen:
Was sind nochmal die Aufgaben eines Schiedsrichterassistenten?
Wie halte ich die Fahne korrekt?
Wie trage ich mich im DFBnet aus oder zeige, dass ich verfügbar bin?
Was gehört in meine Fußballtasche? Wie kommuniziere ich mit (meist älteren) Spielern und Trainern?
Wie schreibe ich nochmal einen Sonderbericht?
Zu all diesen Themen wurde referiert, zugehört und häufig auch in sehr lockerer Art beantwortet. Im Zusammenspiel mit Marius Schaarschmidt (Verantwortlicher Öffentlichkeitsarbeit, Mitglied des Lehrstabs), Domenico Cardone (Ansetzer) und Paul Geißler (Verantwortlicher Beobachterwesen) gelang es Jan, den jungen Kolleginnen und Kollegen Rede und Antwort zu stehen und einige Lebensweisheiten und Erfahrungen weiterzugeben.
Bemerkenswert an dieser Stelle: Klagte man in den letzten Jahren darüber, dass immer weniger junge und hochmotivierte Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter zur Verfügung stehen, zeichnete sich in dieser Veranstaltung ein anderes Bild. Es bleibt spannend, wie sich der Schiedsrichternachwuchs entwickelt und welche Wege sich ihm eröffnen.
Und wie lautet nun jetzt die Antwort auf die oben genannte Frage? Laut Finanzordnung des TFV §10 1.3 wird eine Kilometerpauschale von 0,13 € erstattet. Natürlich Hin- und Rückweg. Wenn ich aber nicht von zu Hause zum Spiel anreise, weil ich vorher bereits ein Spiel woanders geleitet habe? Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kennen die Antwort auch auf diese Frage.

Bericht von Paul Geißler
MS

Eine SR-Legende wird 70

Horst Kraut (Foto: FC Saalfeld)

Am heutigen Montag feiert der Schiedsrichterkollege Horst Kraut seinen 70. Geburtstag. Seit über 25 Jahren gehört Horst zum Fußball in zunächst Saalfeld/Rudolstadt, dann in Mittelthüringen. Vielen wird er als souveräner Schiedsrichter in der Kreisliga oder Schiedsrichterassistent in der Kreisoberliga bekannt sein. Sehr oft begleitete er dabei seinen eigenen Sohn als Assistenten, wodurch das Schiedsrichterkollektiv liebevoll von den Kollegen als „Krautsalat“ betitelt wurde. Der jüngeren Generation wird Horst aber eher als „Gute Seele“ des FC Saalfeld bekannt sein, kümmert er sich einerseits mustergültig um den vereinseigenen Schiedsrichternachwuchs und andererseits bei Heimspielen des FC Saalfeld in der Thüringenliga um das angesetzte Schiedsrichterkollektiv. Der KSA Mittelthüringen gratuliert hiermit zum Jubiläum und wünscht für die weiteren Lebensjahre alles Gute und weiterhin viel Spaß an der Pfeife und Fahne!

55!

Es ist keine Hommage,

es ist keine Lobhudelei,

es ist ein Glückwunsch und vor allem ein DANKE!

 

Unser Spielausschussvorsitzender Sven Wenzel wird heute 55.

Nun werden einige sagen, jetzt schreiben die schon zum 55. einen Artikel –

in diesem Fall – JA.

Ab 1990 im KFA Weimar und seit 2012 im KFA Mittelthüringen wurde Sven in den jeweiligen Vorstand gewählt und erfüllt dort seinen Part als Spielausschussvorsitzender uneingeschränkt.

Jede Saison wird mit den Vereinen vorbereitet, gespielt und ausgewertet.

Das heißt, tagtäglich Kontakt mit Vereinen, um Termine zu klären, Fragen zu beantworten, den Spielbetrieb am Laufen zu halten. Ob Eis, Schnee, zu warmes Wetter, Korona, Krankheit oder andere missliche Dinge – er ist immer da, nichts will er dem Zufall überlassen – alles muss laufen.

Seit letzter Saison überbrückt er im KFA Mittelthüringen mit Hilfe weniger anderer Sportfreunde auch noch den Jugendausschuss. Jeden Tag, jede Woche und vor allem jedes Wochenende ist er für uns, für die Akteure und Organisatoren im Fußball da. Und wir reden hier „nur“ vom KFA Mittelthüringen.

Da gibt es auch noch den TFV, den NOFV und Anleitungen beim DFB. Arbeiten geht er auch noch und das Privatleben sollte auch noch stattfinden. EHRENAMT heißt es.

Wir gratulieren von Herzen zum 55. und sagen vor allem DANKE.

Es ist schwer, manchmal Worte für diese, seine unglaubliche Leistung für den Fußballsport zu finden. Und wenn auch nicht immer alle alles gut finden müssen, in diesem Fall sollte man einem Menschen an seinem Ehrentag den Respekt und die Anerkennung entgegenbringen, die er in Sachen Fußball mehr als verdient hat.

Beste Gesundheit, ein paar erfüllte Wünsche im Privaten mehr und dass du dem KFA Mittelthüringen noch lange in deiner unvergleichlichen Art erhalten bleibst.

Herzlichen Glückwunsch!

 

Zur Erinnerung –

keine Hommage, keine Lobhudelei,

es ist ein ehrliches Danke und ein herzlicher Glückwunsch.

 

Der Vorstand des KFA Mittelthüringen

Training für Kinder und Jugendliche ab heute wieder möglich

Auf der Internetseite des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport, https://bildung.thueringen.de/ministerium, ist eine neue Sonderverordnung veröffentlicht worden, die den Sport betrifft.

Danach ist ab dem 8. November wieder der Trainingsbetrieb für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre möglich.

Das sind die wichtigsten Inhalte

Die Thüringer Gesundheitsministerin Heike Werner hat heute in Erfurt die Zweite Thüringer Verordnung zur Fortschreibung und Verlängerung der erforderlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 unterzeichnet.

Thüringen setzt mit dieser Mantel-Verordnung zum einen die vom Gesundheitsausschuss des Landtags vorgeschlagenen Änderungen zur Thüringer Sonder-Verordnung um, zum anderen werden die bundeseinheitlichen neuen Quarantäneregeln in die Thüringer Landesverordnung überführt. Die Anpassungen treten am Sonntag, den 8. November 2020, in Kraft.

Gesundheitsministerin Heike Werner: „Wir haben von Anfang an gesagt: Wenn sich der Landtag mehrheitlich für Änderungen an der Sonder-Verordnung ausspricht, werden wir dies berücksichtigen. Der Austausch im Parlament war an dieser Stelle wichtig und richtig. Die Ergänzung einer Ausnahme bei den Kontaktbeschränkungen mit Blick auf kinderreiche Familien halte ich für sehr sinnvoll, um Benachteiligungen zu vermeiden. Ich freue mich, dass wir dies so schnell umsetzen können.“

Sportminister Helmut Holter: „Wir greifen die Forderungen des Landtags auf, den organisierten Sportbetrieb für Kinder und Jugendliche dort, wo es vertretbar ist, zu ermöglichen. Sport hat in der Pandemie eine besonders wichtige Funktion, auch und gerade für Kinder und Jugendliche. Entscheidend ist aber, dass Hygieneregeln eingehalten werden und Kontakte trotzdem so weit wie möglich reduziert bleiben. Bei der 4. Fußball-Liga der Männer harmonisieren wir die Regelungen gemeinsam mit den anderen ostdeutschen Bundesländern, damit keine Benachteiligung innerhalb der länderübergreifenden Liga besteht.“

Anpassungen in der Sonder-Verordnung im Überblick:

Der Trainingsbetrieb im organisierten Sportbetrieb … für Kinder wird für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre wieder erlaubt.

Dabei sind örtliche/regionale Regelungen und Vorgaben, speziell zum Hygeniekonzept einzuhalten.

Quelle TFV

Pflichtspiele sollen ab September losgehen

Der KFA Mittelthüringen plant wie der Thüringer Fußball-Verband mit einer Wiederaufnahme der Punktspiele für Erwachsene am Wochenende 04.-06.09.20. Auch bei den Junioren soll es im September losgehen.

„Grundsätzlich fühlen wir uns hier an die allgemeinen Verfügungslagen der öffentlichen Behörden gebunden. Diese untersagen nach aktuellem Stand weiterhin große öffentliche Veranstaltungen und somit bisher auch Fußballspiele MIT ZUSCHAUERN bis zum 30.08.20.

Einig sind wir uns mit den Vereinen, dass Zuschauer sowohl ein wichtiges Bindeglied als auch natürlich eine existenziell wichtige Einnahmequelle sind.

Daher planen wir aktuell mit der Wiederaufnahme der Punktspiele zum Wochenende 04.-06.September 2020 für den Spielbetrieb der Erwachsenen auf Landesebene und empfehlen dies auch den Kreis-Fußballausschüssen (KFA).

Weitere Festlegungen wird es erst nach dem Außerordentlichen Verbandstag am 18.07.20 geben können. Ebenso erwarten wir bis dahin auch weitere Festlegungen seitens der Landesregierung.

Freundschaftsspiele können seit dem 1. Juli unter Einhaltung der Hygiene-Vorgaben (siehe TFV-Webseite – Meldung vom 26.06.20) und nur ohne Zuschauer durchgeführt werden.

Die Spiele sind beim zuständigen Staffelleiter schriftlich bzw. im DFBnet anzumelden.“
So die Meldung des TFV dazu im Wortlaut.

Die Mannschaftsmeldung für 20/21 wird vorerst ausgesetzt

Entsprechend des Beschluss zur Unterbrechung der Saison und Fortführung ab September wird eine Mannschaftsmeldung zunächst unnötig.

Daher entfällt die Abgabe geplant zum 31.Mai.

Gleichzeitg bitten wir alle Vereine, die Vereinsdaten, Anschriften und Ansprechpartner im DFbnet (Vereinsmeldebogen) zu aktualisieren.

Dies kann übrigens jederzeit im Spieljahr gemacht werden.

Sobald es weitere Infos zum Spielbetrieb gibt, werden wir diese hier auf unserer Webseite veröffentlichen.