Karl-Heinz Linke verabschiedet

Karl-Heinz Linke verlässt die Fußballbühne. Ein Lebenswerk für den Fußball.

Am 20. Juni 2026 wurde Karl-Heinz Linke im Rahmen des Qualifizierungslehrgangs der Kreisschiedsrichter Mittelthüringens in Bad Blankenburg offiziell verabschiedet und für seine jahrzehntelangen Verdienste um den Fußballsport geehrt. Die Verabschiedung erfolgte durch eine Laudatio des KSO Paul Hegenbarth.

Sein letztes Spiel als Schiedsrichterbeobachter auf Kreisebene absolvierte er am 13. Juni in der Kreisoberliga bei der Begegnung zwischen dem FSV Martinroda und dem SV Germania Ilmenau. Diese letzte Beobachtung sollte der Schlusspunkt einer außergewöhnlichen Laufbahn im Dienste des Fußballs sein.

Seit seinem Eintritt bei Grün-Weiß Möhrenbach im Jahr 1959 war Karl-Heinz dem Fußball eng verbunden. Als Spieler, Trainer und Sektionsleiter übernahm er früh Verantwortung und prägte das Vereinsleben nachhaltig.

Mit der erfolgreichen Schiedsrichterprüfung am 1. August 1976 begann ein neuer Abschnitt seines ehrenamtlichen Wirkens. Über mehr als drei Jahrzehnte leitete er Spiele mit Ruhe, Sachverstand und der festen Überzeugung, dass Fairness und Respekt die Grundlagen unseres Sports sind.

Doch seine Verdienste reichen weit über das Spielfeld hinaus. Als stellvertretender KFA-Vorsitzender, Vorsitzender des Schiedsrichterausschusses, Schiedsrichter- und Beobachteransetzer sowie als Funktionär im Südthüringer Fußball-Verband und im KFA Ilm-Kreis hinterließ er über Jahrzehnte hinweg seine Handschrift.

Auch nach seiner aktiven Zeit als Unparteiischer blieb er dem Schiedsrichterwesen erhalten. Seit 2008 war Karl-Heinz als Schiedsrichterbeobachter tätig und unterstützte mit seiner Erfahrung und seinem geschulten Blick Generationen von Schiedsrichtern bis in die höchste Spielklasse Thüringens.

Für seine außergewöhnlichen Verdienste wurde ihm die Verdienstnadel des KFA Mittelthüringen verliehen – eine Anerkennung für sein jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement und seine Leidenschaft für den Fußball.

Menschen wie Karl-Heinz Linke verabschiedet man zwar aus einem Amt, aber niemals aus der Gemeinschaft des Fußballs. Mit dem Ausscheiden von Karl-Heinz entsteht eine riesige Lücke. Die enorme Expertise und vielen Beobachtungen sorgten im Plenum für großen Respekt, welche mit minutenlangem Beifall aus den Reihen der Schiedsrichter honoriert wurden.

Um die Dankbarkeit zu untermauern, übergab der KSA Karl-Heinz ein Präsent und würdigte damit eine beeindruckende Laufbahn.

Lieber Karl-Heinz, wir danken dir für dein Lebenswerk, deine Verlässlichkeit und deine unermüdliche Arbeit für den Fußball. Wir wünschen dir Gesundheit, Glück und weiterhin viele schöne Momente im Kreise deiner Familie und der großen Fußballfamilie.

Karl-Heinz Linke wird im Rahmen des Quali-Lehrgangs der Schiedsrichter in den verdienten Ruhestand verabschiedet durch (v.l.n.r in blau) Robert Fabig, Konrad Götze, Paul Hegenbarth, Paul Geißler, Marius Schaarschmidt (hinter der Kamera) und Alex Schindler

Schiedsrichter der Landesliste zur Quali

v.l.n.r.: Paul Geißler (Thüringenliga), Konrad Götze (Thüringenliga), Alex Schindler (Landesklasse), Marius Schaarschmidt (Landesklasse), Franz Sander (Landesklasse), Paul Hegenbarth (Landesklasse), Philipp Keith (Thüringenliga), Philipp Linke (Thüringenliga)

Die Schiedsrichter der Landesliste absolvierten am 04. Juli 2026 ihren Qualifizierungslehrgang beim Thüringer Fußball-Verband in Bad Blankenburg. Aus dem Kreis Mittelthüringen waren acht Schiedsrichter anwesend. Nach erfolgreichem Lauf-, Regel- und Konformitätstest wurden die Änderungen des Regelwerks zur neuen Saison besprochen. Erkenntnisse aus der vergangenen Saison im Bereich Beobachtungen und Ansetzungen werden am Sonntag gezogen. Für die neue Saison steht unseren Schiedsrichtern also nichts im Weg.

Trauer um unseren geschätzten Sportfreund Christian Scheit

In tiefer Trauer haben wir die Nachricht erhalten, dass unser langjähriger Schiedsrichterkamerad

Christian Scheit

im Alter von 49 Jahren verstorben ist.

Christian war seit 1996 als Schiedsrichter aktiv und über drei Jahrzehnte hinweg eine geschätzte und anerkannte Persönlichkeit im Fußballsport. Mit großem Engagement, Fairness und Leidenschaft setzte er sich stets für seinen Sport und die Gemeinschaft der Schiedsrichter ein.

Seine enorme Hilfsbereitschaft und seine freundliche Art machten ihn zu einem geschätzten Weggefährten und Freund. Er hinterlässt eine große Lücke.

Wir werden Christian als Menschen und Sportkameraden mit großer Dankbarkeit in fester und bleibender Erinnerung behalten und ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Ruhe in Frieden, Christian(1977 – 2026 † )

Quali-Lehrgang der Schiedsrichter

Am Samstag, den 20. Juni 2026, fand der Qualifizierungslehrgang der Schiedsrichter Mittelthüringens statt. Pünktlich um 9:00 Uhr begrüßten Kreisschiedsrichterobmann Paul Hegenbarth und Lehrwart Konrad Götze die 114 anwesenden Unparteiischen.

Aufgrund der hohen Temperaturen standen zunächst die Leistungsüberprüfungen auf dem Programm. Parallel wurden der FIFA-Fitness-Test für die Schiedsrichter der Kreisoberliga und Kreisliga sowie der Cooper-Test durchgeführt.

Nach den absolvierten Prüfungen und dem obligatorischen Regeltest standen zunächst die Ehrungen im Mittelpunkt. Mehrere Schiedsrichter wurden für ihren Aufstieg in die nächsthöhere Spielklasse ausgezeichnet. Zudem hießen die Verantwortlichen die neu ausgebildeten Schiedsrichter offiziell im Kreis der Schiedsrichter willkommen und überreichten ihnen ein kleines Präsent.

Ein besonderer Moment des Lehrgangs war die Verabschiedung von Karl-Heinz Linke aus seiner Tätigkeit als Beobachter. In einer Laudatio wurden seine langjährigen Verdienste für das Schiedsrichterwesen gewürdigt. Über viele Jahre hinweg engagierte sich Karl-Heinz Linke in zahlreichen Funktionen innerhalb des Kreisschiedsrichterausschusses und prägte dessen Arbeit nachhaltig. Mit seinem Ausscheiden verliert die Schiedsrichtergemeinschaft nicht nur einen erfahrenen Beobachter, sondern auch einen geschätzten Ansprechpartner und Freund, der auf den Sportplätzen und bei zahlreichen Veranstaltungen stets präsent war. Als Zeichen des Dankes und der Anerkennung überreichte ihm der Kreisschiedsrichterausschuss zusätzlich ein Präsent.

Gebührender Abschied von Karl-Heinz Linke
Gebührender Abschied von Karl-Heinz Linke

Im weiteren Verlauf erläuterte Lehrwart Konrad Götze die Regeländerungen zur neuen Saison. Darüber hinaus wurden wichtige Anweisungen sowie organisatorische Hinweise für die kommende Spielzeit vermittelt. Zum Abschluss richtete auch der Schiedsrichterrat noch einige Worte an die Teilnehmer, bevor die Veranstaltung kurz nach dem Mittag offiziell beendet wurde.
Der Qualifizierungslehrgang bot damit eine gelungene Mischung aus Leistungsüberprüfung, Weiterbildung, Ehrungen und persönlichem Austausch und bildete einen gelungenen Auftakt in die neue Saison. 

Der zweite Termin zur Qualifikation findet am 25.07.2026 in Bad Blankenburg statt.

Der KSA bedankt sich bei allen Schiedsrichtern für die gelungene Veranstaltung, sowie beim KFA Mittelthüringen für die zur Verfügung gestellten Mittel und bei der Landessportschule Bad Blankenburg für die Räumlichkeiten und die Sportanlagen.

SR-Lehrabend zum Thema Handspiel

Viele Faktoren statt Schwarz-Weiß: SR-Lehrabend widmet sich dem Thema Handspiel

Am vergangenen Freitag nahmen 70 Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter nahmen am SR-Lehrabend im Landgasthof Scheit in Niederwillingen teil. Der Saal war dabei bis auf den letzten Stuhl besetzt. Neben thematischen Inhalten wurde zudem Andreas Möller anlässlich seines 65.Geburtstages gewürdigt.

Lehrwart Konrad Götze referierte zum Thema „Handspiel“ gemäß Regel 12 des DFB-Regelwerks. Im Mittelpunkt stand dabei die Erkenntnis, dass Handspielentscheidungen im Fußball oftmals wie klare Schwarz-Weiß-Regelungen wirken, dass in der Praxis jedoch viele Faktoren berücksichtigt werden müssen und zahlreiche Grauzonen entstehen. Entsprechend wurden sowohl die grundlegende Unterscheidung zwischen strafbaren und nicht strafbaren Handspielvergehen, als auch aktuelle Regelauslegungen ausführlich behandelt.

Zudem wurden prominente Spielszenen aus dem Profibereich analysiert, unter anderem die Handspielsituationen aus den Begegnungen Bayern München gegen Paris Saint-Germain mit Alphonso Davies und Nuno Mendes, sowie Augsburg gegen Heidenheim rund um Schlotterbeck.

Darüber hinaus informierte KSO Paul Hegenbarth über aktuelle Themen aus dem Schiedsrichterwesen. Gemeinsam mit ÖMI Marius Schaarschmidt ehrte er zudem Andreas Möller im Namen des KSA anlässlich dessen 65. Geburtstages. Neben einer kurzen Rede und der Übergabe kleiner Präsente wurde „Action-Möller“ außerdem aus dem Kreis der Schiedsrichter geehrt.

Zum Abschluss richtete auch der SR-Rat noch einige Worte an die Anwesenden und wertete aktuelle Themen aus.

Nach rund 90 Minuten wurde der letzte Lehrabend in dieser Saison beendet. Nach dem offiziellen Part wurde die Örtlichkeit weiterhin genutzt, um ein paar Gespräche und Kaltgetränke zu genießen.

Ein besonderer Dank gilt dem Landgasthof Scheit für die Bereitstellung der Örtlichkeit, sowie für die Verpflegung während des Lehrabends.

Mittelthüringen im Landespokalfinale

Konrad Götze, Schiedsrichter aus Mittelthüringen, ist Teil des Schiedsrichtergespanns im Landespokalfinale des TFV. Was er darüber denkt und wie er sich vorbereitet:

Konrad, wir führen heute dieses Interview nicht ohne Grund: Wann und wo hast du davon erfahren, dass du als Schiedsrichter-Assistent (SRA) beim Pokalfinale in Thüringen zwischen dem FC Carl-Zeiss Jena und dem ZFC Meuselwitz dabei bist?

Konrad Götze (KG): Ich habe eines Abends einen Anruf vom SR-Ansetzer des TFV erhalten, welcher mir diese erfreuliche Nachricht überbrachte.

Wie hat sich diese Ansetzung für dich im ersten Moment angefühlt?

KG: Ganz ehrlich? Mega. Es ist die größte Auszeichnung für uns Schiedsrichter in Thüringen und ich bin unfassbar Dankbar für diese Anerkennung. Vor allem, weil es mit Johannes und Paul ist. Wir machen nicht das erste Spiel zusammen und es ist etwas Besonderes.

Das Spiel beginnt im Rahmen des Finaltags der Amateure 2026 bereits um 11:30 Uhr. Wie beeinflusst das deine Routine vor dem Spiel?

KG: Ich muss mir den Wecker stellen, aber ansonsten beeinflusst es mich tatsächlich nicht weiter. Es sind die gleichen Abläufe, zumindest bei der Anreise. Vor Ort wird es dann natürlich anders ablaufen als zu „normalen“ Spielen. Entsprechend Zeit und Vorbereitung sind für die Abläufe im Stadion dann enorm wichtig, um die gewohnten Routinen und den Fokus beizubehalten.

Dieses und die weiteren Finals werden Deutschlandweit übertragen. Zeitgleich mit Thüringen starten sechs weitere Landespokalfinals, wie bspw. Berlin und Brandenburg. Macht dich dieser Gedanken nervös oder spornt er dich an?

KG: Während meiner Zeit als Oberliga-SR und Regionalliga-Assistent hatte ich schon die ein oder andere Erfahrung mit Live-Spielen im TV, daher ist es keine Nervosität, aber die Vorfreude ist natürlich da. Eine gewisse Anspannung gehört zwangsläufig auch dazu, aber die gehört auch zu jedem anderen Spiel. Ich mache aber auch keinen Hehl daraus, dass ein Pokalfinale für jeden Schiedsrichter ein Highlight ist.

Ändert sich dadurch vielleicht etwas Simples in deiner Vorbereitung, bspw. das Trainieren von Fahnenzeichen oder ein Friseurbesuch?

KG: Es gibt mehr Videomaterial von beiden Mannschaften, was natürlich in der Vorbereitung hilft. Eine sehr gute und intensive Vorbereitung auf das Spiel ist die Basis, welche in kniffligen Situationen helfen kann, beispielsweise bei Mustern in der schnellen Gegenbewegung.

Worauf wird sich am Samstag besonders dein Fokus richten?

KG: Der Fokus liegt wie immer auf der Klarheit der Entscheidungen. Ziel für uns ist es souverän, das Finale zu leiten und unserer Aufgabe gerecht zu werden.

Mit deiner Ansetzung bist du der erste Schiedsrichter aus Mittelthüringen, der an einem Landespokalfinale beteiligt ist. Welches Signal sendet das aus deiner Sicht?

KG: Sehr gute Frage. Eine Antwort darauf fällt mir spontan gar nicht so schnell ein. Vielleicht hilft es unseren jungen Schiedsrichtern im Kreis dranzubleiben und die Möglichkeiten, welche sich künftig bieten, zu nutzen. Dazu gehört aber viel Eigeninitiative und auch mal die ein oder andere negative Erfahrung.

Wie sieht dein Wunschszenario nach dem Abpfiff aus?

KG: Dass keiner über uns spricht und wir mit Freunden und Familie den Abend genießen können.

Danke für die Eindrücke und viel Erfolg!

Fördergruppe schnuppert Regionalligaluft

Am vergangenen Samstag traf sich die Schiedsrichter-Fördergruppe Mittelthüringens zum abschließenden Lehrgang der Saison. Das Highlight der Veranstaltung war dabei die Spielbeobachtung am Nachmittag. Außerdem bekamen vier neue Talente die Chance, mit teilzunehmen.

Zunächst startete Alex Schindler (Verantwortlicher FG) den Lehrgang im Mehrzweckraum der Schulsporthalle Bad Berkas. Die Gruppe verstärkte sich mit Fynn Schroth, Maddox Rosner, Paul Sahner und Niklas Klippstein. Alle vier haben sich in der Nachwuchsgruppe und bei Spielbeobachtungen angeboten und wollen nun die nächsten Schritte gehen. Zuallererst stand der obligatorische Regeltest auf dem Plan. Danach brachten die Teilnehmer eigene Videos aus Amateurklassen mit und werteten diese in Gruppenarbeiten intensiv aus.

Nach dem Mittag wurden die Beobachtungen der noch laufenden Saison individuell ausgewertet und Ziele für die Zukunft festgehalten. Eine solche Beobachtung ist bestenfalls keine bloße Punktzahl, sondern eine ausführliche Analyse des IST-Zustandes der jungen Unparteiischen. Alle Schiedsrichter der Gruppe haben dabei Schnittmengen in den Auswertungsbögen erkannt und sich gegenseitig Tipps im Umgang in den einzelnen Rubriken gegeben. Es folgten die Anweisungen für den Saisonendspurt und er Ausblick in das neue Spieljahr 26/27.

Im Anschluss ging es zum nahegelegenen Ilmtalstadion. Dort beobachtete die Gruppe das Landesklassenspiel zwischen Bad Berka und Bad Lobenstein mit dem Schiedsrichter-Gespann im Mittelpunkt. Dieses bestand aus dem Regionalliga-Referee Paul Drößler und seinen Assistenten Carlo Backhaus und Jörg Tischer. Während der 90 Minuten konnten sich die Zusehenden ein Bild von der Gesamtleistung der Unparteiischen machen. Anschließend erfolgte ein gemeinsames Auswertungsgespräch in der Schiedsrichterkabine. Die Fördergruppe löcherte das Gespann nicht nur mit Fragen zum Spiel, sondern auch zum Alltag von Paul in der Regionalliga Nordost. „Wie unterscheidet sich die Vorbereitung?“, „Gibt es große Unterschiede im Spiel- und Pfiff-Stil?, waren dabei nur zwei von vielen. In diesem Zug gab Paul auch viele Tipps für eine Spielleitung auf Landes- bzw. Kreisebene. An dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön an das Schiedsrichtergespann für diese interessanten Einblicke!

Nach der Umstrukturierung der Unparteiischen-Förderung mit Beginn der Saison, blickt Alex als Verantwortlicher zufrieden auf die Spielzeit zurück: „Es kommen viele junge, aufstrebende Talente nach, die nur auf ihre Chance warten. Die gemeinsame Arbeit mit der Nachwuchsgruppe trägt nun die ersten Früchte.“

Das aktuelle Bild hat keinen Alternativtext. Der Dateiname ist: IMG_4536-scaled.png

4 Endrunden zur HKM am Wochenende

nachdem die ältesten Nachwuchskicker am vergangenen Wochenendes den Auftakt zu den Finalrunden des KFA Mittelthüringen gebildet hatten, werden am kommenden Wochenende, den 31. 01.2026/ 01.02.2026 die nächsten Hallenkreismeister der Saison 2025/2026 ausgespielt.

Ein interessanter Hallenfußballtag steht am Samstag in der Halle am Sportpark in Apolda an. Hier ermitteln die C-Junioren und die Männer ihren neuen Hallenkreismeister.

Los geht’s ab 09:00 Uhr mit dem Turnier der C-Junioren, wo sich der FSV Martinroda, VfB Oberweimar 1., SV BW Schmiedehausen, SV Germania Ilmenau, FSV GW Blankenhain sowie der Mannschaften SG FC Saalfeld 2. in 6 Vorrunden und 3 Zwischenrunden für dieses Finale qualifiziert haben.

Im Anschluss findet der eigentliche Höhepunkt der HKM, das Finalturnier der Männer statt, welches 13:30 Uhr ebenfalls in Apolda angepfiffen wird. Hierfür haben sich acht Mannschaften in 12 Vor- und Hauptrunden qualifiziert, die da lauten: SSV BG Mellingen 1., SV 70 Tonndorf (Titelverteidiger), Spfd. Elxleben, SV Stahl Unterwellenborn 1., SV Fortuna Großschwabhausen, FSV GW Blankenhain, FC Empor Weimar 1. sowie der SV Stahl Unterwellenborn 2.

In der Schulsporthalle Bad Berka werden am Sonntag, dem 01.02.2026 mit den E- und D-Junioren die jüngsten Hallenmeister ermittelt.
So starten die E-Junioren um 09:00 Uhr mit ihrem Finalturnier. Qualifiziert haben sich nach 19 Vorrunden und Zwischenrunden folgende acht Teams:
SC 1903 Weimar 1., TSV Magdala, FSV GW Blankenhain 1., SG Traktor Teichel, VfB Oberweimar 1., SV Eintracht Wickerstedt, FC Saalfeld 1. und der FSV BW 90 Stadtilm.

Im Anschluss ermitteln ab 13:30 Uhr die D-Junioren Ihren neuen Hallenkreismeister. Hierfür haben sich ebenfalls 8 Mannschaften in 15 Vor- und Zwischenrunden qualifiziert:
SV Fortuna Großschwabhausen, VfB Apolda, SV Eintracht Wickerstedt, FSV Martinroda 2., TSV Langewiesen 1., SG FV Niederzimmern 1., SV Fortuna Griesheim sowie der FC Saalfeld 2.

Freuen wir uns über interessante vor allem aber faire Finalturniere.

Nachwuchsgruppe der Schiedsrichter tagt in Bad Blankenburg

Wie berechne ich die Fahrtkosten, wenn ich mit dem Moped fahre?

Solche und auch weitere Fragen wurden am vergangenen Totensonntag, an dem der gesamte Spielbetrieb ruhte, in der Landessportschule Bad Blankenburg heiß diskutiert. Der Kreisschiedsrichterausschuss (KSA) im KFA Mittelthüringen hatte alldiejenigen eingeladen, die in den letzten zwei Jahren ihre Schiedsrichterausbildung absolviert haben. Die meisten von ihnen hatten ihre ersten Spiele bereits, einige waren sogar schon im Herrenfußball als Schiedsrichterassistent an der Linie unterwegs.
Im Nachwuchslehrgang unter der Leitung von Jan Vogt galt es, den Schiedsrichternachwuchs an die Hand zu nehmen und alltägliche Fragen – wie beispielsweise die der Fahrtkosten – zu klären.
So mangelte es nicht an Themen, welche jungen/neuen Schiedsrichtern in der Praxis auffallen:
Was sind nochmal die Aufgaben eines Schiedsrichterassistenten?
Wie halte ich die Fahne korrekt?
Wie trage ich mich im DFBnet aus oder zeige, dass ich verfügbar bin?
Was gehört in meine Fußballtasche? Wie kommuniziere ich mit (meist älteren) Spielern und Trainern?
Wie schreibe ich nochmal einen Sonderbericht?
Zu all diesen Themen wurde referiert, zugehört und häufig auch in sehr lockerer Art beantwortet. Im Zusammenspiel mit Marius Schaarschmidt (Verantwortlicher Öffentlichkeitsarbeit, Mitglied des Lehrstabs), Domenico Cardone (Ansetzer) und Paul Geißler (Verantwortlicher Beobachterwesen) gelang es Jan, den jungen Kolleginnen und Kollegen Rede und Antwort zu stehen und einige Lebensweisheiten und Erfahrungen weiterzugeben.
Bemerkenswert an dieser Stelle: Klagte man in den letzten Jahren darüber, dass immer weniger junge und hochmotivierte Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter zur Verfügung stehen, zeichnete sich in dieser Veranstaltung ein anderes Bild. Es bleibt spannend, wie sich der Schiedsrichternachwuchs entwickelt und welche Wege sich ihm eröffnen.
Und wie lautet nun jetzt die Antwort auf die oben genannte Frage? Laut Finanzordnung des TFV §10 1.3 wird eine Kilometerpauschale von 0,13 € erstattet. Natürlich Hin- und Rückweg. Wenn ich aber nicht von zu Hause zum Spiel anreise, weil ich vorher bereits ein Spiel woanders geleitet habe? Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kennen die Antwort auch auf diese Frage.

Bericht von Paul Geißler
MS

Eine SR-Legende wird 70

Horst Kraut (Foto: FC Saalfeld)

Am heutigen Montag feiert der Schiedsrichterkollege Horst Kraut seinen 70. Geburtstag. Seit über 25 Jahren gehört Horst zum Fußball in zunächst Saalfeld/Rudolstadt, dann in Mittelthüringen. Vielen wird er als souveräner Schiedsrichter in der Kreisliga oder Schiedsrichterassistent in der Kreisoberliga bekannt sein. Sehr oft begleitete er dabei seinen eigenen Sohn als Assistenten, wodurch das Schiedsrichterkollektiv liebevoll von den Kollegen als „Krautsalat“ betitelt wurde. Der jüngeren Generation wird Horst aber eher als „Gute Seele“ des FC Saalfeld bekannt sein, kümmert er sich einerseits mustergültig um den vereinseigenen Schiedsrichternachwuchs und andererseits bei Heimspielen des FC Saalfeld in der Thüringenliga um das angesetzte Schiedsrichterkollektiv. Der KSA Mittelthüringen gratuliert hiermit zum Jubiläum und wünscht für die weiteren Lebensjahre alles Gute und weiterhin viel Spaß an der Pfeife und Fahne!