Toller Fußball bei den Pokalfinals am Pfingstmontag

Bereits um 09:30 Uhr standen sich der Spitzenreiter der Kreisoberliga, der FC Saalfeld, und der Tabellen Sechste der Kreisoberliga, die SG SV 1921 Marlishausen im Thüfleiwa E-Junioren Kreisfinale gegenüber. Unter der Leitung vom Schiedsrichter Friedrich Borggrefe aus Weimar sahen die Zuschauer ein flottes Endspiel, wobei zum Ende der 60 Minuten der Favorit aus Saalfeld mit 5:0 die Nase vorn hatte. War mit der Halbzeitführung von 1:0 für die Saalestädter das Spiel noch offen bauten sie den Vorsprung in der 2. Halbzeit kontinuierlich aus ohne sagen zu können das es ein Spiel auf ein Tor war, denn auch das Team aus Marlishausen war ein ums andere Mal gefährlich vorm Tor der Saalfelder und hatten ihre Torchancen. Letztendlich siegte aber der FC Saalfeld durch Tore von 4x Luan Ajeti und Malte Möller verdient.

Im Finale der D-Junioren standen sich mit dem SV Eintracht Wickerstedt (Zweiter, KL Staffel 1) und die SG SV 1921 Marlishausen (Zweiter, KL Staffel 3) zwei Vereine gegenüber, wo von der Ligazugehörigkeit her schon kein Favorit erkennbar war. In diesem temporeichen und kurzweiligen Spiel, welches unter der Leitung von Schiedsrichter Niklas Klippstein aus Haarhausen stand, erspielten sich die Wickerstädter zur Halbzeit eine 1:0 Führung, mussten aber stets auf der Hut vor den nie aufsteckenden Gegner sein. Anfangs der 2. Halbzeit übernahmen die Marlishäuser kurz die Regie auf dem Feld und schon fiel nicht unverdient das 1:1. Nun zogen die Spieler aus Wickerstedt noch mal an und innerhalb von 6 Minuten wurde eine 3:1 Führung erzielt, was dann auch Endresultat war. Die Tore für Wickerstedt erzielten Yannik Hille sowie 2x Noah Michael. Für die Mannschaft die SG SV 1921 Marlishausen traf Constantin Koch.

Mit dem SC 1903 Weimar 2. (Tabellensechster) und dem FSV Grün-Weiß Blankenhain (Tabellenführer) standen sich im Finale der C-Junioren zwei Kreisoberligisten gegenüber. Diese Paarung gab es schon im vorigen Jahr im Finale an gleicher Stelle. Damals siegten die Weimarer sicher mit 6:1. In diesem Jahr drehten die Blankenhainer den Spieß um und siegten sicher mit 5:1. In der ersten Halbzeit erspielten sich die Blankenhainer durch Tore von Hans Gotsch (6.), Ben Hartung (8.), Jamie Ziermann sowie Arne Greibel in der 18. Spielminute einen sicheren 4:0 Vorsprung. Im zweiten Spielabschnitt dieses fairen Spieles hatte jede der beiden Mannschaften die Möglichkeit das Ergebnis zu verändern. In der 39. Spielminute nutzte Weimar einen Foulelfmeter durch Noah Holtrup zum Ehrentreffer und in der 49. Spielminute erzielte Leon Main mit dem fünften Treffer für Blankenhain den Endstand der Partie. Der Schiedsrichter des Spieles Pepe Fischer (Rudolstadt) sowie seine beiden Assistenten Noah Muffel (Rudolstadt) und Julius Feuerstein (Ilmenau) hatten in dem Finale keine Probleme.

Das Pokalfinale der B-Junioren zwischen dem FC Empor Weimar und dem FC Einheit Bad Berka stand unter Leitung des Schiedsrichterteams Luka Fischer (Kaulsdorf), Willi Wegner (Leutenberg) und Vincent Weitsch (Rudolstadt). Die Bad Berkaer (derzeit 1. in der KOL) wollen in dieser Saison nach Möglichkeit das Double aus Meisterschaft und Pokal gewinnen und die Jungs von Empor Weimar (derzeit 1. in der KL Staffel 1) ihrerseits den Favoriten aus der KOL in Ihrem Stadion ein Bein stellen. Das Finale war geprägt von vielen Zweikämpfen und Chancen auf beiden Seiten, wobei am Anfang die Weimarer mit einem Pfostenschuss und dem Nachschuss übers Tor viel Pech hatten. In Führung gingen aber die Bad Berkaer mit einem Doppelschlag. In der 3. und 5. Spielminute erzielten Pepe Jänicke und Antek Petzenka eine beruhigende 2:0 Führung. Bis zum Halbzeitpfiff erzielte Antek Petzenka in der 25. Minute noch das 3:0 für Bad Berka. In der 2. Halbzeit zollten beide Vereine, der immer größer werdenden Hitze Tribut. So war es Maddox Rosner vorbehalten den 3:1 Ehrentreffer für Weimar in der 52. Minute zu erzielten, was auch den Endstand nach 80 Minuten war.

Ein großer Dank und Glückwünsche gehen an diesem Tag an alle Mannschaften, denn nicht nur die Sieger, sondern auch die an diesem Tag unterlegenen Mannschaften hatten ebenfalls einen großen Anteil am Gelingen der mehrerer Stunden andauernden Veranstaltung.

Nicht zuletzt auch ein Dank an die vielen Helfer ob am Verpflegungsstand, im Sprecherturm und vor allem dem Platzwart des Wimaria-Stadions.