Mit der neuen Saison halten auch einige neue Regelanpassungen/-veränderungen in den Spielbetrieb Einzug. In der folgenden Datei des Schiedsrichterlehrwarts Konrad Götze werden die Veränderungen so kurz und überschaulich wie möglich dargestellt. Diese gelten bereits in den Testspielen und sollten vor dem scharfen Start in den Pflichtspielen „geübt“ werden.
Regeländerungen 26/27 Kurzfassung

Die Schiedsrichter der Landesliste absolvierten am 04. Juli 2026 ihren Qualifizierungslehrgang beim Thüringer Fußball-Verband in Bad Blankenburg. Aus dem Kreis Mittelthüringen waren acht Schiedsrichter anwesend. Nach erfolgreichem Lauf-, Regel- und Konformitätstest wurden die Änderungen des Regelwerks zur neuen Saison besprochen. Erkenntnisse aus der vergangenen Saison im Bereich Beobachtungen und Ansetzungen werden am Sonntag gezogen. Für die neue Saison steht unseren Schiedsrichtern also nichts im Weg.

Konrad Götze, Schiedsrichter aus Mittelthüringen, ist Teil des Schiedsrichtergespanns im Landespokalfinale des TFV. Was er darüber denkt und wie er sich vorbereitet:
Konrad, wir führen heute dieses Interview nicht ohne Grund: Wann und wo hast du davon erfahren, dass du als Schiedsrichter-Assistent (SRA) beim Pokalfinale in Thüringen zwischen dem FC Carl-Zeiss Jena und dem ZFC Meuselwitz dabei bist?
Konrad Götze (KG): Ich habe eines Abends einen Anruf vom SR-Ansetzer des TFV erhalten, welcher mir diese erfreuliche Nachricht überbrachte.
Wie hat sich diese Ansetzung für dich im ersten Moment angefühlt?
KG: Ganz ehrlich? Mega. Es ist die größte Auszeichnung für uns Schiedsrichter in Thüringen und ich bin unfassbar Dankbar für diese Anerkennung. Vor allem, weil es mit Johannes und Paul ist. Wir machen nicht das erste Spiel zusammen und es ist etwas Besonderes.
Das Spiel beginnt im Rahmen des Finaltags der Amateure 2026 bereits um 11:30 Uhr. Wie beeinflusst das deine Routine vor dem Spiel?
KG: Ich muss mir den Wecker stellen, aber ansonsten beeinflusst es mich tatsächlich nicht weiter. Es sind die gleichen Abläufe, zumindest bei der Anreise. Vor Ort wird es dann natürlich anders ablaufen als zu „normalen“ Spielen. Entsprechend Zeit und Vorbereitung sind für die Abläufe im Stadion dann enorm wichtig, um die gewohnten Routinen und den Fokus beizubehalten.
Dieses und die weiteren Finals werden Deutschlandweit übertragen. Zeitgleich mit Thüringen starten sechs weitere Landespokalfinals, wie bspw. Berlin und Brandenburg. Macht dich dieser Gedanken nervös oder spornt er dich an?
KG: Während meiner Zeit als Oberliga-SR und Regionalliga-Assistent hatte ich schon die ein oder andere Erfahrung mit Live-Spielen im TV, daher ist es keine Nervosität, aber die Vorfreude ist natürlich da. Eine gewisse Anspannung gehört zwangsläufig auch dazu, aber die gehört auch zu jedem anderen Spiel. Ich mache aber auch keinen Hehl daraus, dass ein Pokalfinale für jeden Schiedsrichter ein Highlight ist.
Ändert sich dadurch vielleicht etwas Simples in deiner Vorbereitung, bspw. das Trainieren von Fahnenzeichen oder ein Friseurbesuch?
KG: Es gibt mehr Videomaterial von beiden Mannschaften, was natürlich in der Vorbereitung hilft. Eine sehr gute und intensive Vorbereitung auf das Spiel ist die Basis, welche in kniffligen Situationen helfen kann, beispielsweise bei Mustern in der schnellen Gegenbewegung.
Worauf wird sich am Samstag besonders dein Fokus richten?
KG: Der Fokus liegt wie immer auf der Klarheit der Entscheidungen. Ziel für uns ist es souverän, das Finale zu leiten und unserer Aufgabe gerecht zu werden.
Mit deiner Ansetzung bist du der erste Schiedsrichter aus Mittelthüringen, der an einem Landespokalfinale beteiligt ist. Welches Signal sendet das aus deiner Sicht?
KG: Sehr gute Frage. Eine Antwort darauf fällt mir spontan gar nicht so schnell ein. Vielleicht hilft es unseren jungen Schiedsrichtern im Kreis dranzubleiben und die Möglichkeiten, welche sich künftig bieten, zu nutzen. Dazu gehört aber viel Eigeninitiative und auch mal die ein oder andere negative Erfahrung.
Wie sieht dein Wunschszenario nach dem Abpfiff aus?
KG: Dass keiner über uns spricht und wir mit Freunden und Familie den Abend genießen können.
Danke für die Eindrücke und viel Erfolg!
Am vergangenen Samstag traf sich die Schiedsrichter-Fördergruppe Mittelthüringens zum abschließenden Lehrgang der Saison. Das Highlight der Veranstaltung war dabei die Spielbeobachtung am Nachmittag. Außerdem bekamen vier neue Talente die Chance, mit teilzunehmen.
Zunächst startete Alex Schindler (Verantwortlicher FG) den Lehrgang im Mehrzweckraum der Schulsporthalle Bad Berkas. Die Gruppe verstärkte sich mit Fynn Schroth, Maddox Rosner, Paul Sahner und Niklas Klippstein. Alle vier haben sich in der Nachwuchsgruppe und bei Spielbeobachtungen angeboten und wollen nun die nächsten Schritte gehen. Zuallererst stand der obligatorische Regeltest auf dem Plan. Danach brachten die Teilnehmer eigene Videos aus Amateurklassen mit und werteten diese in Gruppenarbeiten intensiv aus.
Nach dem Mittag wurden die Beobachtungen der noch laufenden Saison individuell ausgewertet und Ziele für die Zukunft festgehalten. Eine solche Beobachtung ist bestenfalls keine bloße Punktzahl, sondern eine ausführliche Analyse des IST-Zustandes der jungen Unparteiischen. Alle Schiedsrichter der Gruppe haben dabei Schnittmengen in den Auswertungsbögen erkannt und sich gegenseitig Tipps im Umgang in den einzelnen Rubriken gegeben. Es folgten die Anweisungen für den Saisonendspurt und er Ausblick in das neue Spieljahr 26/27.
Im Anschluss ging es zum nahegelegenen Ilmtalstadion. Dort beobachtete die Gruppe das Landesklassenspiel zwischen Bad Berka und Bad Lobenstein mit dem Schiedsrichter-Gespann im Mittelpunkt. Dieses bestand aus dem Regionalliga-Referee Paul Drößler und seinen Assistenten Carlo Backhaus und Jörg Tischer. Während der 90 Minuten konnten sich die Zusehenden ein Bild von der Gesamtleistung der Unparteiischen machen. Anschließend erfolgte ein gemeinsames Auswertungsgespräch in der Schiedsrichterkabine. Die Fördergruppe löcherte das Gespann nicht nur mit Fragen zum Spiel, sondern auch zum Alltag von Paul in der Regionalliga Nordost. „Wie unterscheidet sich die Vorbereitung?“, „Gibt es große Unterschiede im Spiel- und Pfiff-Stil?, waren dabei nur zwei von vielen. In diesem Zug gab Paul auch viele Tipps für eine Spielleitung auf Landes- bzw. Kreisebene. An dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön an das Schiedsrichtergespann für diese interessanten Einblicke!
Nach der Umstrukturierung der Unparteiischen-Förderung mit Beginn der Saison, blickt Alex als Verantwortlicher zufrieden auf die Spielzeit zurück: „Es kommen viele junge, aufstrebende Talente nach, die nur auf ihre Chance warten. Die gemeinsame Arbeit mit der Nachwuchsgruppe trägt nun die ersten Früchte.“


Das ist an diesem Freitagabend auf der Begrüßungsfolie des Kreisschiedsrichterausschusses Mittelthüringen (KSA) zu lesen. Dieser lud die 100 Fußballvereine des Kreises nach Bad Blankenburg zum Vereinsdialog. Die Botschaft ist also von Beginn an klar: es herrschen gravierende Missstände in unserem Kreis, was die Schiedsrichterei angeht.

Kreisschiedsrichterobmann (KSO) Paul Hegenbarth tritt ans Rednerpult und zeichnet ein genaues und düsteres Bild davon, was die Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter (SR) aktuell an jedem Wochenende durchmachen müssen. Unzureichende Betreuung und Unterstützung am Spielort sind zwar ernüchternd, jedoch nicht das aktuelle Hauptproblem. Es häufen sich Fälle von Beleidigungen, Gewalt und Rassismus auf den Plätzen. Besonders der Jugendbereich ist hier betroffen, sind doch die dort leitenden SR ebenfalls meist noch im Kindes- und Jugendalter. „Telefonate mit verzweifelten und weinenden Eltern, die sich um ihre Kinder sorgen, sind keine Seltenheit mehr!“, schildert der KSO aus seinem Alltag. Den Ernst der Lage versteht jeder der 36 anwesenden Verein in der Aula der Landessportschule – die berühmte Stecknadel wäre jetzt gut hörbar.
Der Appell ist klar: Jede und jeder hat seinen Anteil daran. Zuschauende müssen eingreifen, wenn Eltern Kinder und Jugendliche anschreien und angreifen, Vereine müssen Ordner stellen und all jene des Sportgeländes verweisen, die sich nicht am fairen Sport und zivilisierten Umgang miteinander halten können oder wollen. Das kann nicht die Aufgabe der SR auf dem Platz sein, sollen sie sich doch auf die Leitung des Spiels konzentrieren. „Wir können das nur gemeinsam schaffen und dafür ist der gemeinsame Austausch mit euch so wichtig!“ schließt der KSO ernst seine Rede und setzt sich. Verhaltenes Klopfen – Zustimmen in der Sache, aber Applaus fühlt sich klar falsch an.

Dann übernimmt Konrad Götze, in seiner Funktion als Lehrwart verantwortlich für die Aus- und Weiterbildung der SR im Kreis. Die Anzahl der SR auf dem Papier sei nicht das Problem, die Frage sei nur, welche Voraussetzungen sie mitbringen. Ein großer Teil der Aktiven ist unter 18, der Hauptteil der Personen, die von den Vereinen zu den Neuausbildungen geschickt werden, gar 14 und jünger. „Wir können diese Leute schlichtweg nicht ansetzen.“, konstatiert er und verweist damit auf die bereits beschriebenen Umstände.
Die Empfehlung des KSA an dieser Stelle ganz deutlich: Vor dem Abschluss des 16. Lebensjahres sollten Interessierte zunächst die Ausbildung zum Vereinsschiedsrichter absolvieren, um so erste Erfahrungen in Kleinfeldspielen zu sammeln. Diese Ausbildung ist thüringenweit einmalig und dauert zudem nur wenige Stunden. Auch wenn dadurch das SR-Soll des Vereins nicht erfüllt werden kann, geht es doch darum, gerade die Jungen und Mädchen zu schützen, die sich diesem Ehrenamt verschreiben wollen. „Das SR-Soll darf niemals über dem Kindeswohl stehen!“ Zustimmendes Nicken im Publikum.
Auch ist es problematisch, 14-jährige und jünger als Schiedsrichterassistenten in den Männerbereich zu nehmen. Das Ziel für diese Saison war, die Kreisliga als zweithöchste Spielklasse des Kreises wieder mit Assistenten zu besetzen, um hier die Möglichkeit einer langsamen Heranführung an die Assistententätigkeit und den Herrenfußball zu ermöglichen. Diesem Anspruch hinkt der KSA aufgrund fehlender Verfügbarkeit und Qualifikationen seiner SR weit hinterher. Die Folge: junge SR müssen ihre ersten Erfahrungen als Assistenten vermehrt in der Kreisoberliga – der höchsten Liga im Kreis Mittelthüringen – sammeln. Darunter leiden nicht nur die Spielqualität und Spielleitung, sondern auch die jungen selbst, sind sie hier einem weitaus höheren Druck ausgesetzt.

Konrad Götze untermauert seine Ausführungen: „Ohne SR läuft das Spiel halt nicht!“, und übergibt damit an den Ansetzer Domenico Cardone. Dieser erhebt sich und muss dabei gerade seine Arbeit unterbrechen – ihm hat gerade wieder jemand kurzfristig für morgen abgesagt. Tag für Tag versucht er, die Spiele im Kreis mit SR zu versorgen. Keine leichte Aufgabe: „Hätte ich keine SR, die am Wochenende bis zu vier Spiele leiten würden, könnte ich die Spiele nicht mehr besetzen!“ Es fehlen verlässliche Ehrenämtler, die Spiele abdecken können, ohne dass einige wenige ihre Familien vernachlässigen müssen, weil sie den Auftrag wahrnehmen, den Fußball im Kreis zu retten. Die Zukunftsfähigkeit dieser Situation ist gänzlich anzuzweifeln und auf lange Sicht würden Spielausfälle am Wochenende zur Normalität werden.
Die Stimmung ist nun endgültig im Keller. Aus diesem jedoch schnellen nun Arme in die Höhe. Der Austausch beginnt. Sachlich und konstruktiv werden Ideen hervorgebracht, Überlegungen angestellt und Möglichkeiten ausgelotet. Die folgenden Minuten sind gewinnbringend für alle Seiten, obwohl nun klar ist, dass es in einer solchen Angelegenheit keine Seiten geben kann. „Gibt es Hoffnung?“, scheinen sich alle im Raum zu fragen und tatsächlich werden vereinzelte Lichtblicke deutlich. Die Nachwuchs- und Jugendarbeit im KSA floriert, es gibt junge SR, die Engagement und Einsatzbereitschaft zeigen – nicht viele, nicht genug, aber es gibt sie.
Nach fast zwei Stunden folgt dann die Frage in die Runde: Wie fandet ihr diese Veranstaltung? „Es sind viel zu wenig Vereine anwesend, und von den Anwesenden sind viel zu viele Schiedsrichter. Es sollten viel mehr Vereinsverantwortliche und Vorsitzende aus den Vereinen anwesend sein.“, beschließt ein Teilnehmer die Veranstaltung und spielt auf die vielen leeren Sitze der Aula an. 64 Vereine blieben der Pflichtveranstaltung fern und schickten keine Vertretung. Und von den anwesenden Vereinsvertretern war ein großer Teil sowieso SR, die von ihrem Verein geschickt wurden. Es bleibt nur zu hoffen, dass diese SR auch Veränderungen in ihrem Verein bewirken können.

Der KSA bedankt sich bei den Anwesenden, vereinzelte Gespräche bilden den Ausklang dieser bewegenden Veranstaltung. Eine offene Frage bleibt unausgesprochen im Raum: Die ausgerufene Alarmstufe ist eindringlich und klar. Jeder von den sich nun auf den Heimweg begebenden Personen hat dies verstanden. Doch was lässt sich verändern, wenn knapp 2/3 der Angesprochenen den Ruf nicht hören? Oder anders formuliert: Welche Farbe wird die nächste Alarmstufe haben?
Kein Spiel ohne SR!
Bilder/Text: Paul Geißler
Am Sonntag, 31.08.25 fand der dritte und letzte Termin der Qualifizierungslehrgänge statt. Dazu lud der Kreisschiedsrichterausschuss Mittelthüringen (KSA) erneut die noch ohne Qualifikation gebliebenen Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter ein.
Der Lehrgang wurde, wie auch in beiden vorherigen Terminen, mit dem gleichen Ablaufplan koordiniert. Dieser bestand erneut aus Regeltest, Lauftest und der Aussicht auf die neue Saison, wobei der neue KSA sich vorstellte und auch neue Regeln vorgestellt und verinnerlicht wurden.
An diesem Tag konnten sich weitere 27 Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter für die neue, bereits angebrochene Spielzeit 25/26 qualifizieren.
Geleitet wurde dieser Lehrgang durch den neuen Kreislehrwart Konrad Götze, welcher bei der Organisation und den Regel- und Lauftests tatkräftig durch den Kreisschiedsrichterobmann (KSO) Paul Hegenbarth und Marius Schaarschmidt, Mitglied im Lehrstab, unterstützt wurde.
Weiterhin wurde auch an diesem Tag der frisch gebildete Schiedsrichterrat vorgestellt.
Der KSA bedankt sich für die angenehme Zusammenarbeit und die Zielstrebigkeit in den geforderten Tests.
Für diejenigen, die bestimmte Normen in einzelnen Tests nicht erreichten, stehen die Lehrgänge der Förder- und Nachwuchsgruppe, sowie die Halbzeittagung, als Möglichkeit zur Verfügung, um eine Qualifizierung in der vorgesehenen Einstufung zu erreichen. Die jeweiligen Termine sind auf der Homepage einsehbar.

Text: MS & PG, Bilder: MS
Am 29. August veranstaltete der Kreisschiedrichterausschuss (KSA) den ersten Lehrabend der neuen Saison. Dieser Einladung folgten gut 60 Unparteiische aus dem gesamten KFA-Gebiet. Thematisch wurden die Regeländerungen und brandaktuelle Anpassungen von Lehrwart Konrad Götze präsentiert. Anhand von Videoszenen worden die überschaubaren Neuerungen praxisnah erläutert. Hierzu zählen unter anderem die Auslegungen im Bereich Towartspiel sowie der seit letzter Saison etablierte Kapitänsdialog.
Domenico Cardone zog als Verantwortlicher für Ansetzungen ein positives Fazit aus den ersten zwei Spieltagen. Besonderes Lob galt hierbei den Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern, welche sogar mehrere Spiele am Wochenende leiteten. Handlungsspielraum sieht er noch vereinzelt bei der Kommunikation von kurzfristigen Änderungen. Alle Referees sollen zudem ihre Stammdaten pflegen bzw. vervollständigen. Dafür warb auch Phillip Schaller als Mitglied des frisch gewählten Schiedsrichter-Rats. Er zeigte sich zuversichtlich und ist neben Uwe Kretzer und Yorck Lehmann Ansprechpartner für Belange aus den Kreisen.
Die abschließenden Worte gehörten dem KSO Paul Hegenbarth. Er stimmte alle Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter auf die neue Saison ein und gab ein paar Rahmendaten für die Halbzeittagung bekannt. Um die Qualität der Spielleitungen zu optimieren, werden ausnahmslos nur noch Unparteiische eingesetzt, die eine bestandene Qualifizierung abgeschlossen haben. Nach dem zweiten Nachtest am vergangenen 31. August in Bad Blankenburg (Bericht folgt) gibt es frühestens beim nächsten Fördergruppenlehrgang oder zur Halbzeittagung (voraussichtlich Januar 2026) die Möglichkeit, eine Quali zu absolvieren.


Text: AS & PG, Bilder: AS
Zwei Tage nach der offiziellen Saisoneröffnung haben sich sämtliche förderbereiten Nachwuchsschiris in Bad Blankenburg zum ersten Lehrgang der Saison 2025/2026 getroffen. Dieses Mal versammelten sich die Unparteiischen zu zwei räumlich getrennten Lehrgängen in der Sportschule. Für die bestehende Fördergruppe wird der Fokus auch weiterhin auf den Aufstieg und die Etablierung in der Kreisoberliga bleiben. Die wieder neuformierte Nachwuchsgruppe soll frisch ausgebildete Talente erkennen und bei ihren ersten Schritten begleiten. Selbstverständlich waren bei beiden Lehrgängen die Regelkenntnis und ein konformes Vorgehen, wie beispielsweise bei Handspiel, Notbremsen und persönlichen Strafen, von hoher Bedeutung. Während einer gemeinsamen Laufeinheit spornten sich die Teilnehmer gegenseitig zu Bestleistungen an. Zudem wurden die Regeländerungen und die individuelle Zielsetzung für die neue Spielzeit thematisiert. Die Lehrgangsleitung um Alex Schindler (Verantwortlicher FG) und Jan Vogt (Verantwortlicher NG) war mit einem Großteil der gezeigten Leistungen sowie der physischen Einsatzbereitschaft überaus zufrieden. Mit diesen Eindrücken freut sich der Schiedsrichter-Nachwuchs auf die neu angebrochene Fußballsaison.





In der Pause zwischen den Saisons konnten drei unserer Schiedsrichter aus Mittelthüringen auf der Landesliste des TFV aufsteigen (oder ihr sogar „entfliehen“). Wir haben in der Vergangenheit Jason Poser, Jan Vogt und Franz Stula vorgestellt und damit die Abteilung Fußball abgeschlossen. Darüber hinaus konnte sich im Bereich Futsal ein weiterer Schiedsrichter der Landesliste über einen Aufstieg freuen. Marius Schaarschmidt darf ab der kommenden Saison in der zweithöchsten Futsal-Spielklasse, der NOFV Futsal-Regionalliga aktiv werden. Auch ihm haben wir zehn Fragen zum Kennenlernen gestellt:
1. Was bedeutet dir der Aufstieg?
„Der Aufstieg in die zweithöchste Futsal-Spielklasse ist ein lang ersehnter Wunsch von mir. Dass es jetzt geklappt hat, macht mich sehr stolz und lässt mich voller Vorfreude auf die neue Spielzeit schauen.“
2. Was war dein Highlight in der letzten Saison?
„Ich denke die Finalrunden des TFV und KFA, wobei auch das Final Four der Thüringenliga ein spannender Spieltag war.“
3. Was würdest du jungen SR mit auf den Weg geben?
„Speziell beim Futsal muss man sich ausprobieren, ob es wirklich das Richtige für einen ist. Gebt dem Ganzen eine Chance und bleibt am Ball! Leistung und Engagement zahlt sich stets aus.“
4. Formuliere einen Satz, der dich beschreibt.
„Fußball ist meine Leidenschaft, daher gehe ich immer gewissenhaft und ruhig an die Sache, auch wenn’s mal knirscht.“
5. VAR behalten oder abschaffen?
„Behalten.“
6. Gelbe oder rote Karte?
„Öfter gelb, lieber rot.“
7. Ittrich oder Aytekin?
„Ittrich, prima Kerl!“
8. Schiri-Traum: Einmal pfeifen bei…?
„Auf dem Feld: Marseille : Paris Auf der Platte: in Brasilien – Corinthians vs. Magnus Futsal.“
9. Welche Spielerreaktion wirst du nie vergessen?
„In Nordhausen hab ich in der letzten Spielminute den vermeintlichen Ausgleich per Abseitsfahne „verdorben“. Nach dem Spiel haben wir uns die enge Szene zusammen angeschaut, wobei auffiel dass ich richtig lag. Die Jungs zollten mir ihren Respekt und entschuldigten sich für die Emotionen, die auf dem Feld hochkochten.“
10. Dein Emoji, wenn du einen Strafstoß gibst?
„🤷♂️ – Was muss, das muss.“



In der Pause zwischen den Saisons konnten drei unserer Schiedsrichter aus Mittelthüringen auf der Landesliste des TFV aufsteigen (oder ihr sogar „entfliehen“). Wir wollen gern diese drei jungen Kollegen genauer vorstellen und ihnen – wie auch ihren Mitstreiterinnen und Mitstreitern sämtlicher Spielklassen – für die kommende Saison viel Erfolg wünschen.
Der letzte Aufsteiger in dieser Aufreihung der Fußballschiedsrichter ist ebenfalls ein junger Kollege: Franz Stula. Franz ist seit 5 1/2 Jahren Schiedsrichter und stieg in diesem Sommer in die Landesklasse des TFV auf. Er stellt damit das neueste Mitglied der mittelthüringischen Landesschiedsrichter dar. Wie den anderen Aufsteigern auch, stellten wir ihm zehn Fragen:
1. Was bedeutet dir der Aufstieg?
„Sehr viel! Ich freue mich auf die neuen Aufgaben und Herausforderungen.“
2. Was war dein Highlight in der letzten Saison?
„Die gemeinsamen Ausfahrten im Team.“
3. Was würdest du jungen SR mit auf den Weg geben?
„Seid mutig!“
4. Formuliere einen Satz, der dich beschreibt.
„Ich liebe Fußball, bin leidenschaftlicher Groundhopper und treibe gerne Sport.“
5. VAR behalten oder abschaffen?
„Abschaffen.“
6. Gelbe oder rote Karte?
„Gelb.“
7. Ittrich oder Aytekin?
„Aytekin“
8. Schiri-Traum: Einmal pfeifen bei…?
„Carl Zeiss Jena“
9. Welche Spielerreaktion wirst du nie vergessen?
„Schiri ich hab ihn nicht geschlagen sondern nur durchs Gesicht gestrichen“
10. Dein Emoji, wenn du einen Strafstoß gibst?
🤦♂️


